Bee Hunting: Finding a wild colony of honey bees

Eine Methode, um eine Kolonie wild lebender Honigbienen auf zu finden, ist das sogenannte „Bee-Lining“.

In diesem Video erklärt Prof. Thomas D. Seeley, wir er mittels der Bee-Lining-Methode eine wilde Honigbienenkolonie aufspürt. Er fängt Bienen, die auf Goldruten und Astern nach Nahrung suchen, füttert sie mit konzentrierter Zuckerlösung und beobachtet deren Abflugrichtung, in die sie auf dem Rückweg zu ihrer Kolonie fliegen. Indem er einige Bienen markiert, kann er ihre Hin- und Rückflugzeit messen und so die Entfernung zur Kolonie abschätzen. Nachdem er Richtung und Entfernung ermittelt hat, nähert er sich der Kolonie schrittweise und findet eine Kolonie wild lebender Honigbienen, die in einem toten Baum lebt.

Quelle: YouTube, Bee Hunting: Finding a wild colony of honey bees, Charles Walcott, 18.11.2016.

Konferenz „Schwarmintelligenz, Waldbienen und Varroa-Toleranz“

Dreitägige Konferenz des Vereins Mellifera e.V., 22. bis 24.07.2016 in der Kleiner Heuberg-Halle in Leidringen-Rosenfeld.

Mit den namhaften Referenten:
Prof. Dr. Thomas Seeley
Thomas Radetzki
Dr. Johannes Wirtz
Dr. Frank Krumm
Norbert Poeplau

Ein dickes Lob an Mellifera: Das umfangreiche und interessante Programm hat uns stark beeindruckt.

Weitere Informationen und die Tagungsdokumentation auf der Homepage des Mellifera e.V. finden Sie hier.

Achtung Suchbienen!

Endlich sind sie wieder unterwegs: Eine Nistplatzkundschafterin, auch Suchbiene genannt, wurde von einem Bienenschwarm ausgesendet um potenzielle Unterkünfte zu inspizieren. Die Schwarmsaison läuft!

Weitere Infos auf unserer Wilden Seite Schwärmen lassen.

To swarm or not to swarm – Bienenforscher T.D. Seeley will mehr Bienenschwärme.

Viele Imker haben seit Jahren keinen Bienenschwarm mehr gesehen weil sie mit verschiedenen Methoden das Ausschwärmen verhindern. „Die Verhinderung des natürlichen Schwarmtriebes ist ein widernatürlicher Eingriff, der zu Folgeschäden führt“, erklärt Bienenforscher T.D. Seeley im Interview mit der Schweizerischen Bienenzeitung auf das wir an dieser Stelle verlinken wollen:

Jürg Vollmer, To Swarm or not to swarm – Bienenforscher T. D. Seeley will mehr Bienenschwärme, Schweizerische Bienen-Zeitung, 06/2015, www.freethebees.ch

Und im Übrigen: Es muss nicht immer ein solcher „Monsterschwarm“ sein wie ihn die Wirtschaftsvölker am Rapsfeld hervorbringen. Diese unnatürlichen Volksgrößen sind das Resultat der Bewirtschaftung durch den Imker, große Beutenvolumina, große Völker, große Schwärme.

In einem solchen Schwarm vereinigt sich zwar viel Arbeitskraft, die beim Neubezug einer Unterkunft gebraucht werden kann. Unserer Erfahrung nach ist das jedoch keine Überlebensgarantie für das erste Jahr in der neuen Unterkunft, auch solche arbeitsstaren Jungvölker brechen im Spätherbst schneller zusammen als man erwartet. Wir vermuten es fehlen vielen hochgezüchteten Bienenvölkern die richtigen Überlebenseigenschaften.

Weitere Infos auf unserer Wilden Seite Schwärmen lassen.